Der erste Monat des, laut Maja-Kalenders (Ich hatte auch übrigens auch mal einen Biene-Maja –Kalender, aber der war schon 1994 zu Ende…?) letzten Jahres neigt sich schon fast wieder dem Ende zu……und ich muss sagen, dass wir alle drei, die bisherigen diesjährigen Unternehmungen und vor allem unsere Konzerte wirklich allesamt genossen haben und uns echt gerade hoch leben lassen!
Angefangen von unserer „All-Unplugged-Session“ zu Beginn des Monats in Winningen an der schönen Mosel, über die kleinste Location des Rheinlandes, in dem aber, laut Wirt die größten und lautesten „AC/DC“_Coverbands sich die Klinke in die Hand geben, im Bad Godesberger „Knollestüffje“, dass zugegeben schon für uns als 3-Mann-Combo ziemlich eng war, für das ca. 70-köpfige Publikum ganz zu schweigen, sodass sogar einige eingefleischte DatW-Fans nicht mehr reinkamen und das Konzert von der anderen Seite des Fensters genießen mussten;
Bis hin zu unserem großen „ELVIS-Birthday-Bash“ im Chicago 33 in Essen, was richtige geknackt hat, der wieder viele alte Bekannte Gesichter anwesend waren und sogar unsere Freunde aus dem schönen odenwälder Michelstadt gepilgert kamen um zu zuschauen, wie unser alter Bekannten, Johnny Earl (einige Auserwählte erinnern sich bestimmt noch lebhaft an unseren Auftritt mit ihm im „Nordischen Treff“ 2009 zurück
;-)! ) sich zu einem kleinen „Elvis-Stelldichein“ auf der Bühne einfand, dass sogar unseren „Rockabilly Party-Chefnörgler“ Volker Hensel J zum Abtanzen im Backstagebereich hinriss und er sich selbst von unserer Version von „Runaway“ nicht mehr stoppen ließ.
Unser erster Auftritt hinter der Holländischen Grenze, im „Rambler“ in Eindhoven, tut in dieser Reihe an geilen Gigs 2012, obwohl er an einem Sonntag stattfand ebenfalls keinen Abriss, im Gegenteil:
Die holländische Rockabilly-Szene ist sehr lebendig, nörgelt anständigerweise nicht an irgendwelchen Äußeren Gegebenheiten der Band, wie Bärte, oder Ohrringe herum und weiß wie man richtig abtanzt und abfeiert.
Auch das Rambler-Personal verstand sein Handwerk. Allen voran der unglaublich professionelle Soundmann, (leider ist mir sein Name entfallen:-), der nur einen gefühlten 5-Minuten Linecheck brauchte, um uns sowohl auf, als auch vor der Bühnen toll abzumischen.
Eine wahnsinnig große, wenn nicht sogar die größte Wertschätzung von Seiten des Publikums, durften wir im Mehlsack in Emmendingen und im Chaba in Kandern erfahren. Die beiden Bluesclubs gehören zusammen und haben sich auf Auftritte an Dienstag-, bzw. Mittwochabenden spezialisiert, in deren Line up zumeist internationale Bluesgrößen, oft auch aus USA stehen und wodurch ein tolles Publikum herangewachsen ist, welches zwar weitestgehend sitzt, aber dafür sehr aufmerksam und interessiert zuhört, dankbar klatscht und den umgehenden Hut nicht als „Klingelbeutel versteht, sondern auch in dieser Hinsicht die Leistung guter Musiker zu würdigen weiß.
Wir waren wirklich immens begeistert und freuen uns schon jetzt wieder, in diesen Clubs auftreten zu dürfen.
Auch die Unterbringung in einem „Berner Sennenhunde-Zucht-Hotel“, dessen Inhaberin, (welche mit der Redseligkeit eines Hesse James begnadet war) uns beim Frühstück Gesellschaft leistete, war ebenfalls in Ordnung.
Ein weiterer Höhepunkt war dann das Konzert im Frapé (übrigens auch der Name meines Lieblings Tetrapack Eiskaffees) in Aalen.
Der Chef Clubs Toby, schloss bei 190 die Kasse, sodass um die 40-50 Leute, die den Weg zu unserem Konzert auf sich genommen hatten , auf der Schwelle umkehren und wieder nachhause, oder halt wo anders hin gehen mussten.
Was einer der vielen Gründe wäre, den Laden in nicht allzu ferner Zukunft mal wieder zu bespielen. Denn diese besagten Leute haben echt etwas verpasst:
Nach ein paar Runden Billiard und einer knappen Stunde in der die sehr netten Jungs von „Liquid Kitty“ (check it out: http://www.liquid-kitty.de), mit exzellentem Geschmack für Gesichtesbehaarung die Bühne rockten, waren wir mit einem 90-Minuten Powerset am Start und konnten in einen stark aufgeheizten Saal spielen, was wahnsinnig Spaß gemacht hat.
Leider klingelte am nächsten Morgen auch schon wieder Mattes’ Handywecker, mit dem Charme einer Kreissägenpsychopatenklingel und erinnerte uns sanft an die bevorstehende 4-Stunden-Fahrt nach Lörrach, wo wir im Café Barcode zum „Nachmittags-Rock’n’Roll-matinée“ aufspielten, wo eine zwar zugegeben etwas gemütlichere Atmosphere herrschte, was aber nicht bedeuten soll, dass dies weniger schön gewesen wäre.
Wir hatten sichtlich viel Spaß und uns bot sich mal wieder die Gelegenheit, ein paar, schon sehr lange nicht mehr gespielte Nummern, wie z.B. „Baby, let’s play house“, oder „Tiger by the tail“ zu spielen.
Also Feunde, so kann’s auf jeden Fall weiter gehen.
Wir haben dieses Jahr wieder so einiges mit euch vor, sind gerade in der Planung vieler spannender Projekte und freuen uns jetzt zu allererst mal auf Freitag, wenn wir endlich mal wieder mit unseren Freunden von „Hank Cash“ die Bühne im Altenkunststädter Nepomuk teilen… I hear a train a comin’ … ;-)
Bis bald,
Danny
